23. Bundestagung der Kreishandwerkerschaften

In Bremen bildeten über 120 Teilnehmer das Forum für die diesjährige Bundestagung in der Zeit vom 18. bis 20. Mai. Wie in den Vorjahren unterstrichen sie damit die Bedeutung dieser Jahresveranstaltung als zentrale Begegnungsmöglichkeit der Repräsentanten der Kreishandwerkerschaften in der Bundesrepublik.

Nach einem politischen Grußwort von Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen des Bundeslandes Bremen, am Montagmorgen ging Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken, auf die aktuellen finanzpolitischen Themen ein. "Wohin steuert der Euro?", eine Frage, zu der er den Teilnehmern ein differenziertes Antwortszenario entwarf.

Sodann stellte Frank Hopstein von der Marketing Handwerk GmbH in Aachen als Kampagnenbeauftragter des ZDH die 2. Staffel der Imagekampagne vor, die in Nachfolge von Scholz & Friends von der Agentur "Heimat" betreut wird. Einen Schwerpunkt der sich anschließenden Diskussion bildete die Regionalisierung, die hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit kritisch hinterfragt wurde.

In den drei zeitgleich stattfindenden Workshops am Montagnachmittag standen neben der Vertiefung verschiedener Aspekte der Imagekampagne, allen voran der Regionalisierung, die Themen Unternehmensfinanzierung und betriebliches Krisenma-nagement auf der Agenda. Dabei konnten die Workshopleiter auf erfahrene Referenten zurückgreifen, zu denen neben Frank Hopstein Thoms Sälzer von der VR Genossenschaftsbank Fulda sowie Rechtsanwalt Dr. Edgar Eich von der Anwaltskanzlei Dr. Eich, Jakob & Partner sowie Bernd Biedermann von der Service- und Vertriebsgesell-schaft der Kreishandwerkerschaften gehörten.

Unter dem Thema "Die Kompetenzbasis im Handwerk droht zu schwinden - Wie kann der Fachkräfteengpass überwunden werden?" referierte am Dienstagmorgen Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen, über die wissenschaftlichen Ansätze zur Beseitigung des Nachwuchskräftemangels. Dabei stellte er in seinem launigen Vortrag klar, dass dieses Thema vor allem individuell - betriebsbezogen behandelt werden müsse.

Für Betriebe: #einfachmachen