24. Bundestagung der Kreishandwerkerschaften

In der Brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam trafen sich in diesem Jahr über 110 Teilnehmer zur diesjährigen Bundestagung der Kreishandwerkerschaften in der Zeit vom 20. bis 23. Juni. Damit wurde erneut die Bedeutung dieser Jahresveranstaltung als Forum für die Diskussion zentraler Fragestellungen und Begegnungsmöglichkeit der Repräsentanten aus den Mitgliedskreishandwerkerschaften in Deutschland eindrucksvoll bestätigt.

Präsident Ulrich Mietschke konnte am Montagmorgen als ersten Gast Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, begrüßen, der sich über seine Ausführungen hinaus Zeit nahm, dem weiteren Verlauf der Veranstaltung beizuwohnen. So war es auch möglich, zusammen mit ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer und Ministerpräsident Woidke in einen Gedankenaustausch einzutreten.

In seinen Ausführungen ging Hans Peter Wollseifer auf die zentralen handwerkspolitischen Themen ein und sicherte den Kreishandwerkerschaften und ihrem Bundesverband, fernab institutioneller Einbindungen in den ZDH, eine ebenso konstruktive wie intensive Zusammenarbeit zu.

Sodann stellte Klaus D. Wittkuhn von der Fa. train GmbH in Bonn das Azubi-Testprogramm "2yourjob" vor, dass exklusiv für die Kreishandwerkerschaften und ihre Mitgliedsbetriebe konzipiert wurde. Dieses Programm, das keinerlei Sprachbarriere aufweist und ausschließlich internetbasiert ist, wurde von den Teilnehmern ausgesprochen positiv aufgenommen. Denn es gibt in der Testauswertung auch gezielte Hinweise, wie ein Bewerber gefördert werden kann.

Am Montagnachmittag fanden drei Workshops statt, die sich neben der Vertie-fung der Möglichkeiten von "2yourjob" mit den Themen Nachwuchsgewinnung, Imagekampagne und Unternehmerkarte Handwerk beschäftigten.

Am Dienstagmorgen konnte Präsident Ulrich Mietschke zum ersten Mal einen Vorstandsvorsitzenden der Signal Iduna Gruppe bei einer Bundestagung begrüßen. Unter dem Thema "Signal Iduna und Kreishandwerkerschaften - (k)eine Partnerschaft mit Zukunft?" stellte Ulrich Leitermann eingangs seiner Ausführungen gleich fest, dass er diese Partnerschaft eindeutig als zukunftsfähig betrachte und damit das Fragezeichen aus dem Thema gestrichen werden könne.

In seinem ausführlichen Vortrag stellte er sodann die speziell auf das Handwerk zugeschnittenen Produkte seines Hauses vor und erklärte auf Nachfrage, dass die Versorgungswerke aus Sicht seines Hauses weiter ein wichtiger Baustein der Zusammenarbeit bleiben werden.

Impressionen der 24.Bundestagung finden Sie in der nachfolgenden Fotogalerie.

Für Betriebe: #einfachmachen